Montag, 25. März 2013

So viel Stress am frühen morgen

Zur Abwechslung hat es heute Nacht mal wieder geschneit. Viel Zeit um sich darüber zu ärgern, blieb aber nicht. Unsere Tochter musste heute gleich um 8.30 Uhr zum Kinderarzt zum Hüftultraschall. Während der Papa im Stall war (so schön, dass er als Lehrer so viel Ferien hat), schnell Kinder anziehen, Babysafe richten, Wickeltasche packen. Blöderweise kam ich auf die Idee das süße Kuscheltier, das die Maus gestern von Oma und Opa bekommen hat, mit in das Babysafe zu legen...
Während ich mich noch fertig abgezogen habe, hat mein Mann die Kinder schon mal in mein Auto geladen - und damit nahm das Schicksal seinen Lauf: beim Kinderarzt auf dem Parkplatz konnte ich meine Tochter ausladen, aber leider lag das Stofftier nicht mehr auf dem Babysafe.
Zuerst musste jetzt aber die Hüfte betrachtet werden. Leider erfüllten sich meine Hoffnungen, das mäuseartige Tier Zuhause vor dem Haus, in der Garage, im Auto oder im Haus zu finden, nicht. Mein Sohn entwickelte den ganzen Morgen Theorien, wo das Tier sein könnte, und bei mir festigte sich der Gedanke, dass er es selbst versteckt haben könnte. Stundenlang durchsuchte ich daher Verstecke, die er mir angab mit dem Erfolg viel zu finden - außer dem Stofftier.
Schließlich googelte ich verzweifelt das Stofftier und fand es tatsächlich im Internet. Trotz fragwürdigen Preises wurde es sofort bestellt, um mein schlechtes Gewissen vor allem meiner Schwiegermutter gegenüber zu besänftigen (wer verliert schon am ersten Tag ein teures Stofftier). Um es kurz zu machen: die Bestellung war kaum abgesandt, als mein Mann freudestrahlend reinkam:  jemand hatte das Stofftier gefunden und bei unserer Nachbarin aufs Fensterbrett gelegt.
Ich ließ mir nichts anmerken und freute mich tierisch! Für's nächste Mal haben wir dann immerhin schon ein Ersatztier...

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