Donnerstag, 22. August 2013

Meine Mami-Bag

Vor ein paar Wochen habe ich euch an dieser Stelle meine erste selbstdesignte Mami-Bag gezeigt. Erinnert ihr euch? Neben Urlaub, vielen Aufträgen und den typischen Alltagsbeschäftigungen habe ich die Mami-Bag nun in den letzten Wochen ausgiebig getestet, etwas verändert und perfektioniert und jetzt bin ich weitgehend zufrieden.

Grund für die "Erfindung" meiner Mami-Bag war die Tatsache, dass jeder noch so kleine Ausflug mit meinen Kindern zum logistischen Problem wurde: da war zunächst mal die Wickeltasche mitzunehmen mit Windeln für beide Kinder. Außerdem braucht Frau für Handy, Schlüssel & Co. ja gern mal eine Handtasche. Wenn man dann noch vorhat, die ein oder andere Kleinigkeit einzukaufen, hat man schon drei Taschen am Start.
Es musste also eine Tasche her, die sowohl Platz für Windeln und kleine Einkäufe bietet, als auch für die Kleinigkeiten, die frau gerne mit sich rumträgt. Und dazu soll die Tasche natürlich noch einigermaßen aussehen...
Ich habe also angefangen zu nähen, um mein erstes Modell zu verbessern.



Für die Seitenteile habe ich wieder Kunstleder gewählt. Das Mittelstück ist diesmal aus verschiedenen Stoffen zusammengesetzt. Die Mitte ziert eine Applikation aus Kunstleder. Auch innen hat sich was verändert:

Man kann weiterhin das große Fach der Tasche nutzen. Um ein bisschen mehr Ordnung halten zu können, lässt sich das Fach jedoch auch mittels Cam Snaps in drei Fächer unterteilen - ich benutze zum Beispiel eins für Wickelutensilien, eines für Geldbeutel, Handy, Schlüssel, etc. und eins für Einkäufe. 
Im Urlaub habe ich meine Mami-Bag ordentlich auf die Probe gestellt. Es musste alles reinpassen, was uns den Tag über so begleiten sollte:

Mit dieser Ausbeute war ich nun einigermaßen zufrieden. An einem Tag fand sogar noch eine Packung Spülmaschinentabs Platz. Allerdings war die Tasche dann wirklich randvoll...
Aber nicht nur Platz ist für mich wichtig, die Tasche muss dazu auch praktisch und leicht zu transportieren sein. 

Sie lässt sich einfach über den Schieber vom Kinderwagen hängen. Man stößt nicht mit den Beinen daran und auch das Kind, das auf dem Buggyboard mitfährt, wird nicht gestört. 
Noch wichtiger war es mir allerdings, dass sich die Tasche mit einem Tragebeutel kombinieren lässt. Ich trage meine kleine Maus sehr viel im Ergo Baby Carrier und bei meinen anderen Taschen hat die kleine entweder den Riemen im Gesicht, die Tasche rutscht ständig von der Schulter oder man kommt nicht an den Inhalt, ohne alles auszuziehen. Auch das ist geht mit meiner Mami-Bag besser:


Insgesamt bin ich jetzt also erstmal super zufrieden und man trifft mich fast nur noch mit dieser Tasche. 
Dass ich aber die letzten Wochen auch anderes geschafft habe, zeige ich euch auch bald...